Wie bitte geht`s zur Nachhaltigkeit?

Prof. Dr.-Ing. (em.) Michael F. Jischa

von 15:15 Uhr – 15:55 Uhr im Audimax


zum Vortrag

„Man dürfe nicht mehr Holz schlagen, als nachwachsen könne“. Damit formulierte Hans C. von Carlowitz 1713 den Begriff „nachhaltende Nutzung“, den er gleichfalls für die Fischerei einführte. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ war geboren, er blieb über gut 250 Jahre verschüttet, und wurde im ersten Bericht des Club of Rome „The Limits to Growth“ (1972) mit den Begriffen „sustainable/Sustainability“ wiederentdeckt. Gleichfalls 1972 wurde der Begriff „Technology Assessment“ in USA formuliert. Die Zwillingsbegriffe Nachhaltigkeit“ und „Technikbewertung“ waren etabliert.

zum Dozenten

Nach einer Lehre als Kraftfahrzeughandwerker und Studium an der Ingenieurschule Hamburg folgten Studium, Forschung und Lehre an den Universitäten Karlsruhe, Berlin (TU), Bochum, Essen und Clausthal. Zu Beginn in Strömungsmechanik, Thermodynamik und Mechanik, siehe dazu die Bücher

  • „Konvektiver Impuls-, Wärme- und Stoffaustausch“ (1982, Neudruck 2013) und seit 1991 in Technikbewertung und Nachhaltigkeit,
  • „Herausforderung Zukunft – Technischer Fortschritt und ökologische Perspektiven“ (1993)
  • „Ingenieurwissenschaften“ (2004), erschienen in der fünfbändigen Reihe „Studium der Umweltwissenschaften“, offizielles Buch zum Jahr der Technik 2004
  • „Herausforderung Zukunft – Technischer Fortschritt und Globalisierung“ (2005), als Paperback Version (2014)
  • „Dynamik in Natur und Technik – Wandel verstehen und gestalten“ (2018)“